Archiv zur KategorieAus den Medien

Keine Betriebsgenehmigung

Heide-Park-Achterbahn “Desert Race”: Verwaltungsgericht erklärt Baugenehmigung für rechtswidrig

So lautete der Titel eines Artikels in der Ausgabe vom 21.02.2007 der Böhme-Zeitung. Der Grund für die Aufregung scheint simpel: Desert Race ist zu laut. Lauter als in diesem Bereich laut Bebauungsplan erlaubt, aber andererseits nicht so laut dass die in der TA Lärm festgelegten Obergrenzen in der nahegelegenen Wohnsiedlung überschritten werden. Vereinfacht gesagt: Desert Race ist lauter als erlaubt, aber bei den in einiger Entfernung wohnenden Anwohnern kommt nicht mehr Lärm an als erlaubt wäre.

Da diese Lärmobergrenzen dem Schutz der Anwohner dienen und die Anwohner ja nicht über das erlaubte Maß hinaus belastet werden, schien es kein Problem Desert Race von den überschrittenen Lärmobergrenzen innerhalb des Parkgländes zu befreien und eine Baugenehmigung zu erteilen. Wie es mit Lärm und anderen “Belästigungen” nuneinmal ist, lassen sich diese zwar objektiv messen aber die Wahrnehmung unterliegt dann doch dem Subjekt. Der eine findet die Musik zu laut der andere zu leise und ein Anwohner findet den Park schon seit einigen Jahren zu laut und ist an einer Erhöhung des Lärmpegels durch eine weitere Achterbahn natürlich garnicht interessiert. Dieser tat das was jeder zivilisierte Mensch tut, der der Meinung ist im Recht zu sein, und reichte am 30. Juli 2006 gegen die am 28. Februar 2006 erteilte Baugenehmigung beim Verwaltungsgercht Klage ein und bekam am 28. November 2006 recht. Die Befreiung von den Lärmobergrenzen und damit auch die Baugenehmigung wurden für ungültig erklärt, womit die Erteilung einer Betriebserlaubnis nicht möglich ist. Nachdem nun Landkreis Rechtsmittel eingelegt hat, wird das Oberverwaltungsgericht als nächsthöhere Instanz die Möglichkeit haben anders als das Verwaltungsgericht zu entscheiden. Aber genauso wie der Ausgang des Verfahrens zum jetzigen Zeitpunkt offen ist, ist auch der Zeitpunkt des Verfahrens offen. Wie zuvor geschildert folgte auf die Klage am 30. Juli ein Urteil am 28. November - also erst knapp 4 Monate später. Da die Öffnung des Desert Race aber bereits für Mai anvisiert und die Entscheidung des Oberverwaltungsgericht ungewiß ist, zieht man in Erwägung einfach den Bebauungsplan von den Lärmobergrenzen zu befreien bzw. diese soweit heraufzusetzen dass eine Befreiung von Ihnen für Desert Race nicht mehr nötig ist. Dieses Verfahren wird sich nach Expertenmeinung jedoch auch mindestens 2 Monate hinziehen, wobei die Änderungen als Teil des Verfahrens der Öffentlichkeit und damit auch den beiden Parteien zur Debatte gestellt werden. Ausgang und Dauer des Verfahrens sind also genauso ungewiß, wie bei der Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts und eine Öffnung der Bahn im Mai scheint stark gefährdet.

Wie bei sovielen anderen Streitigkeiten zwischen Anwohnern und (Groß-) Unternehmen stellt sich neben der Frage wer im Recht ist, natürlich auch die Frage wessen Interessen wichtiger sind. Die des Unternehmens welches hunderte Arbeitsplätze bietet, und den Landkreis über Steuern und Synergieffekte (der Heide-Park ist einer der Touristenmagnete in der Region) die Existenz sichert oder der einzelne Anwohner bzw. die anscheinend kleine Gruppe von Anwohnern die sich gestört fühlt. Unabhängig von den zukünftigen Urteilen für oder gegen eine der Parteien scheint es jedoch die deutlich bessere Lösung zu sein dauerhafte Kompromisse zu finden mit denen beide Leben können. Ansonsten ist der nächste Ärger beim Bau einer neuen Attraktion vorprogrammiert.

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Scream vermessen

Jeder kennt das Problem mit den von den Parks veröffentlichen Daten: Keine Attraktion ist 52,35 Meter hoch oder 99,96 km/h schnell - zumindest nicht in den Pressemeldungen der Parks. Medienwirksam werden die Zahlen auf volle Zehner oder Hunderter (auf)gerundet und dem interessierten Fan bleibt nichts anderes übrig als diese Zahlen zu glauben oder anzuzweifeln, denn zuverlässige Zahlen stehen nur selten zur Verfügung. Ähnliches gilt auch für die Beschleunigungswerte von denen nur die spektakulären (und ebenfalls gerundeten) Minimal- und Maximalwerte veröffentlicht werden.

Ein schwedischer Fan hat sich nun die Mühe gemacht die auf verschiedenen Fahrgeschäften wirkenden Beschleunigungen, mit einem selbstgebauten Messgerät zu erfassen. Eines der gemessenen Fahrgeschäfte war Scream.

Die erfassten Daten wurden auf seiner Homepage in Form von Diagrammen veröffentlicht.

Gefunden im Achterblog.

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Lebenswelt Technik

In der aktuellen Sendung von Lebenswelt Technik, einer regelmäßig auf dem Regionalsender Hamburg 1 gesendeten Informationssendung, führt Technik-Chef Andreas Lohmann ein Kamerateam hinter die Kulissen verschiedener Fahrgeschäfte im Heide-Park Soltau.

Zu den Fahrgeschäften hinter deren Kulissen geblickt wird, gehören sowohl Klassiker wie der Hully Gully als auch die neueste Großattraktion Scream.

Die genauen Sendezeiten sind dem Videotext von Hamburg 1 zu entnehmen. (die in Printmedien und dem Internet publizierten Zeiten stimmen nach meinen Erfahrungen nicht)

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Heide-Park bei Google Earth

Eigentlich ist es nichts neues dass der Heide-Park bei Google Earth vertreten ist, schließlich decken deren Satelitenfotos den gesamten Globus ab. Leider sind die Fotos vieler ländlicher Gegenden, wie der Lüneburger Heide, eher grob aufgelöst. Vom Heide-Park sah man beispielsweise nicht viel mehr als einen unscharfen Fleck. 

Seit einigen Tagen gibt es jedoch wesentlich detailliertere Fotos des Parkgeländes, deren Entstehungszeitpunkt aufgrund des dort noch im Bau befindlichen Holiday-Camps auf Frühjahr 2005 geschätzt wird.

 

Direktlink zu den Fotos bei Google Maps

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K1-Reportage - Die Spaßfabrik

Diesen Donnerstag gibt es um 22:15 Uhr auf Kabel 1 K1-Reportage mit dem Titel “Die Spaßfabrik”. Diese Reportage soll sich ausschließlich mit dem Alltag im Heide-Park befassen.

07.09.2006, 22:15 Uhr (44 min)

K1 Reportage

Die Spaßfabrik - Hochbetrieb im Freizeitpark

 

Inhalt:

Fast 15.000 Besucher bevölkern auch bei 30 Grad im Schatten Deutschlands größten Freizeitpark, den Heide-Park-Soltau. Vier gigantische Achterbahnen, Delphinshows und über 40 weitere Fahrgeschäfte laufen auf Hochtouren. 900 Mitarbeiter sorgen in der Hochsaison für ein reibungsloses Vergnügen. “K1 Reportage” zeigt, wie anstrengend es ist, anderen die perfekte Vergnügungswelt zu präsentieren.

Quelle: http://www.kabeleins.de/php-bin/functions/TVProgra…

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TV-Spot

Und gleich hinterher der aktuelle TV-Spot der nun wieder gesendet wird:

Vielen Dank an Niels Vollmers (www.heidepark-pictures.de)

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Für Holzliebhaber

Dieses Kurzvideo war dem Newsletter für Jahreskarteninhaber angehängt:

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Interview mit Herr Mairinger

Bei Themepark-Radio.de wurde nun ein Interview mit dem Geschäftsführer des Parks veröffentlicht, welches auf der ITB geführt wurde. Eigentlich sollte man erwarten das bei einem Interview nichts großartig neues bekannt wird - diesen Erwartungen wird das Interview aber nicht gerecht. Herr Mairinger macht in sichtbarer äh… hörbarer Vorfreude Andeutungen für das Jahr 2007 die Großartiges vermuten lassen. So soll es neben dem bereits bekannten Hotel nicht nur irgendein kleines Fahrgeschäft geben, sondern eine Achterbahn.

Aber nicht nur eine kleine Familienachterbahn, sondern eine Thrillbahn mit hohen Geschwindigkeiten, die in dieser Form in Deutschland einmalig sein soll. Wir können also auf den Mai gespannt sein, in dem diese Bahn parallel zur Grundsteinlegung des Hotels angekündigt werden soll.

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Hotelbau bestätigt

Nachdem der Park in der Vergangenheit keinen Kommentar zu den Plänen für einen Hotelbau abgab, hat sich diese einstellung am Montag d. 6. März grundliegend geändert.

An diesem Tag veröffentlichte der Park eine Pressemeldung mit Details und einige Artworks, welche hier angesehen werden können.

In den Folgetagen gab es eine ausführliche Berichterstattung in der regionalen Presse, die an dieser Stelle nur zum Teil wiedergegeben werden kann:

Weiterhin gab es bei den Fernsehsendern, Sat1, RTL und NDR in den Regionalprogrammen kurze Beiträge. Der im Rahmen des Magazins “Hallo Niedersachsen” beim NDR gesendete Bericht kann hier angesehen werden:

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Grünes Licht für Hotel

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