stop the chop

Wer kennt es nicht: ein tolles Layout aber die Bahn schlägt wie sau.
Bisher waren “rote Ohren” durch den unsanften Kontakt mit den Schülterbügeln eine eher harmlose Folge, aber die Firma Intamin hat mit ihren neuen Bügelsystem geschafft schläge zu einer extrem unangenehmen, um nicht zu sagen schmerzhaften Sache zu machen.
Während der Kopf bei traditionellen Schulterbügeln zwischen großzügig gepolsterten Bügeln gefangen ist, sind diese bei Intamin durch zwei flache, nur gummierte, Stahlbänder ersetzt worden, die bei großen Personen auf den Schultern aufliegen und so einen guten Halt bieten. Bei kleinereren Personen befindet sich dieses Stahlband jedoch irgendwo zwischen den Schultern und den Ohren. Aufgrund der wechselnden seitlichen Beschleunigungen, und teilweise recht unsanften Fahrweise schlägt der Kopf während einer typischen Kurvenfahrt gleich mehrmals gegen die schmale ungepolsterte Kante dieser Bügel, was je nach Treffpunkt mehr oder weniger große Schmerzen verursacht. Gleichzeitig bietet das neue Sitzkonzept den davon betroffenen Personen keinerlei Haltemöglichkeiten um sich abzustützen und den Aufprall abzubremsen, so dass die Fahrt im extremfall zur Folter wird.
Aus diesem Grund sollte Intamin zur Förderung zur Kundenzufriedenheit, bei inversionslosen Bahnen wieder zu dem bisher verwendeten Lapbar-System wechseln, welches bei ordnungsgemäßer Nutzung eine 100%ige Sicherheit garantiert.